Decken Daunendecken

 

Was sind Daunen?

 

Unter Daunen versteht man die besonders feinen, flauschigen Flaumfedern von Vögeln, Enten oder Gänsen. Heutzutage versteht man unter Daunendecken Steppdecken, Kassettenbetten, Kassettendecken oder Steppbetten.

 

Daunen sind feiner und weicher als normale Federn und können durch Ihre Plusterigkeit mehr Luft einschließen. Dadurch halten Daunen generell besser warm als Federn. Der Unterschied innerhalb der Daunen, ob von Gänsen oder Enten, zeigt sich vor allem an der Größe. Da Gänsedaunen größer sind, besitzen diese ein größeres Volumen und dadurch eine höhere Isolationskraft.

 

Die Daunengewinnung erfolgt deutschlandweit zu 90% aus Totrupf.

 

Was ist eine Eiderdaunendecke?

 

Die Eiderdaunendecke ist das Non-Plus Ultra unter den Daunendecken. Diese Daunen stammen von der Eiderente, die in Island beheimatet ist. Eiderenten sind eine geschützte Tierart, die wild leben. Im Gegensatz zu normalen Daunen, werden diese bei der Eiderente nicht gerupft sondern gesammelt.

 

Die Reinigung und Sortierung der Daune erfolgt per Hand, was sich selbstverständlich im Preis widerspiegelt. Die Eiderdaunendecke ist von höchster Qualität und garantiert einen unübertroffenen Schlafkomfort. Eiderdaunen können bei geringerem Gewicht mehr Wärme speichern als herkömliche Gänse- oder Entendaunen. Eiderdaunen verlieren an Volumen, sobald sie feucht werden. Eine Eiderdaunendecke wärmt somit im Sommer weniger stark als im Winter und kann über alle Jahreszeiten hinweg genutzt werden.

 

Daunen und Federn- Welches Verhältnis ist am Besten?

 

Selbstverständlich können Daunen und Federn auch gemischt werden. Durch diese Kombination werden die Bettwaren zunächst einmal günstiger. Federn besitzen im Gegensatz zu Daunen allerdings einen sicht- und spürbaren Kiel, wodurch die Feder wenige weich und warm ist.

 

Bei einem Daunenkissen dagegen ist ein Federanteil unabdingbar, da dadurch die Stützkraft erhöht wird. Auch bei Federn gilt: Die Entenfeder ist hochwertiger als die Gänsefeder. Grundsätzlich dürfen nur Bettdecken, die einen Daunenanteil von mindestens 60% haben, als Daunenbettdecke bezeichnet werden.

 

Die meisten Daunendecken sind Kassettenbetten. Durch die Versteppung in Kassettenform verhindert man das Verrutschen der Füllung. Die Daunenfüllung ist in kleinen Kammern, den Kassetten, abgenäht. So kann eine gleichmäßige Wärmeverteilung garantiert werden. Dasselbe gibt es auch für andere Füllmaterialen, wie Mikrofaser, Schurwolle oder Kamelhaar.

 

Je nach Füllgewicht wärmt eine Daunendecke weniger oder stärker. Je nach Jahreszeit gibt es deshalb unterschiedliche Wärmeklassen. Für die Übergangszeiten eignen sich Daunendecken mit einem Gewicht bis zu ca. 700g Daunen. Im Winter ist ein Füllgewicht von ca. 900g empfehlenswert, damit es nicht zu kalt wird. Entscheidend hierfür sind natürlich auch das eigene Wärmeempfinden und die Schlafzimmertemperatur.

 

Kann man eine Daunendecke waschen?

 

Bei richtiger Pflege sind Daunendecken sehr langlebig. Eiderdaunen halten sogar 40-50 Jahre. Um Ihnen lange Freude an der Daunendecke gewährleisten zu können, haben wir eine Pflegehinweise zusammengestellt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Pflegehinweise an dem Artikel selbst.

 

Generell sollte die Bettdecke gut ausgelüftet werden, damit sie schön trocken bleibt. Zudem bringt das Ausschütteln Luft zwischen die Daunen, die als Isolationsschicht wirkt. Der Bezug von Daunendecken ist meist aus 100% Baumwolle oder Seide, die staubundurchlässig sind.

 

Das Waschen einer Daunendecke ist nicht nötig. Wer die Daunendecke dennoch waschen möchte, sollte einen genauen Blick auf die Waschhinweise werfen. Damit die einzelnen Daunen nicht verkleben, wird ein Feinwaschmittel empfohlen. Auf Weichspüler sollte verzichtet werden. Nach dem Waschvorgang muss die Decke in den Trockner (evtl. mit Tennis- oder Trocknerbällen).

 

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